| Es war einmal.... | ||
| aus dem un(h)eiligen Evangelium nach Leo und Electra (Glide) | ||
| Und es begab sich, daß im Jahre 9 seit der Produktion der Hydra Glide und im Produktionsjahr, des jetzt in mein zweitbestes Stück eingebauten Motors einem unbescholtenen und braven Ehepaar in einem kleinen Dorf in Franken der Erstgeborene geschenkt wurde. Sehr schnell wuchs der Knabe aus dem Kinderwagen und dem Dreirad heraus. Mit dem ersten Fahrrad wurde die Zweiradsucht einer der Bestandteile seines Lebens. Schon damals hörte man, wenn er fuhr "Broamm-Vrooah- Geräusche" und der rechte Griff am Hochlenker(!) seines Bonanza-Rades (es hieß lt. Hersteller "easyrider") war drehbar. |
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| Die ersten Zwänge und der Schrecken der Beamtenausbildung und der erzwungene Exodus nach München | ||
| Das war natürlich damals auch die Zeit, wo andere ebenfalls langhaarige, aber meistens Minirock und Wickelblusen tragende Wesen begannen, viel von seiner Zeit in Anspruch zu nehmen. Dadurch ergaben sich drei Probleme: 1. Eine sturmfreie Bude musste her. Die meisten Leute in seinem Alter kennen den Standardspruch ihrer Eltern noch genau: "Solange Du die Füsse unter unseren Tisch stellst ......." . Nur woher die sturmfreie Bude nehmen und nicht stehlen? Da bot sich dann die katholische Kirche in Form einer neuzugründenden Jugendgruppe an. Neugründung war deshalb praktisch weil damit keine älteren Gruppenleiter oder sonstige Aufpasser vorhanden waren. Zu der Jugendgruppe gehörte praktischerweise ein Gruppenraum ganz zu unserer Verfügung.Über alles weitere decken wir jetzt lieber den Mantel des Verschweigens; sonst muß hier auch noch ein Alterscheck eingerichtet werden 2.Wie jeder weiß, sind Frauen meistens eine teure Angelegenheit und so musste mit Erwerb des grossen Scheins eine Entscheidung zwischen Mopped (die alte 50-er ging ja schliesslich nicht mehr, man war ja "erwachsen") und Auto getroffen werden. Nun ja, Auto ist vielleicht übertrieben, gelangt hats für nen Brezelfensterkäfer für 300 Maerker. 3. Die gerade begonnene Ausbildung als "Regierungsassistentanwärter auf Widerruf im Vorbereitungsdienst" (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!) litt natürlich unter dem o.a. ganz gewaltig, aber irgendwie konnte der Bub sich durchmogeln. Die Ausbildung bei der Bezirksfinanzdirektion mit den ganzen Schrecken, die die kameralistísche Buchführung, Beihilfe- und Besoldungsrecht, BAT, Lebenszeitbeamten, unkündbaren Hausmeistern usw. einem langhaarigen Dorfrevoluzzer so bieten, kann man gar nicht beschreiben Aber irgendwann war diese Zeit dann auch vorbei und nach bestandener Prüfung wurde der gerade mal 19-Jährige dann "Regierungsass(.) auf Anstellung"(den Punkt liess er gerne weg; es las sich dann besser) und die Gehaltsabrechnung sah um etliches besser aus. Natürlich meinte es das Leben nicht gut mit ihm. Gleichzeitig bekam er die Versetzung nach München. Der Bub aus dem kleinen Frankendorf in die grosse Stadt im fremden Bayernland. Erträglich wurde das erst, als ihm klar wurde dass selbst er mit seinem miserablen Prüfungsergebnis gut genug war, um den Altbayern Entwicklungshilfe zukommen zu lassen. |
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| Lesen sie in den nächsten Folgen: vom Verlassen der katholischen Jugendgruppe und der Gründung ein sektiererischen Rockerclique von der Versuchung durch Teufel namens HONDA und AME... vom Einstieg in die damals noch geheimnisvolle und teuflische Welt der Computerei... vom jahrelangen Kampf mit dem Schrecken aller Big Twins, einer IRONHEAD-Sportie... von der glorreichen Rückkehr ins Frankenland... von der Sonne, die sein Jungesellenherz traf.... der gelungenen Versuchung durch eine GUMMIKUH... der Erleuchtung beim Aufenthalt in den "Staked Plains" von New Mexiko und noch vieles mehr.... to be continued.... |
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